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Herzlich Willkommen bei

Der Praxis für Integrative Lerntherapie!

Begeistert vom systemischen, ressourcenorientierten Ansatz gründete ich, Ilka Tietze-Uecker 2006 meine Praxis für integrative Lerntherapie in Bramsche.

In den folgenden Jahren packte mich, angeregt durch die mir anvertrauten Kinder, der Wunsch, weitere Zusammenhänge des menschlichen Lernens verstehen zu wollen.

Die vielen verschiedenen Fortbildungen rund um das Thema Lernen ermöglichen es mir heute, aus einem großen Repertoire verschiedener Ansätze individueller Therapiekonzeptionen zu schöpfen.

Basierend auf einem guten Beziehungsaufbau zu Kind und Eltern können Lernblockaden gelöst, Lerninhalte auf neuen Wegen aufgenommen und das Familiensystem entlastet werden.

„Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit.
Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.“

Astrid Lindgren

Wenn Üben nicht reicht…

Ist das Lernen trotz großer Bemühungen nicht erfolgreich, ist es unglaublich frustrierend für Kind und Eltern.

Zweifel machen sich breit.

Am eigenen Kind, am eigenen Begleiten des Kindes, an der Lehrkraft, der Schule.

Gerne wird das kognitive Lernen bei der Betrachtung in den Vordergrund gestellt und vergessen, dass das Kind im Ganzen in die Schule geht und nicht nur seinen Kopf schickt!

Der Körper braucht viele verschiedene sensorische und motorische Fähigkeiten um im Schulalltag zu bestehen und kognitive Inhalte aufzunehmen und in symbolische Ebene umsetzen zu können. Neuronale Vernetzungen entstehen durch die Integration frühkindlicher Reflexe, Bewegung und Erleben mit möglichst vielen Sinnen .

Kein Kind entwickelt mit Absicht Lernschwierigkeiten.

Lesen, Schreiben und Rechnen sind unglaublich komplexe Fähigkeiten, die viele Entwicklungsschritte in verschiedenen Bereichen voraussetzen, um  Lernaufgaben bewältigen zu können.

Fehlen zu viele „Mosaiksteinchen“ kann sich das Bild nicht zu einem Ganzen zusammenfügen. Die Basis auf der aufgebaut werden soll, ist zu instabil und bricht bei kleinsten Belastungen weg.

Das Selbstbewusstsein des Kindes fängt an zu bröckeln. Zu seinem selbst empfundenen Versagen kommt noch die gespürte Enttäuschung der Eltern und die, vermutlich auch verbalisierte, der Lehrkraft dazu. Ein Teufelskreis beginnt zu nagen.

Deshalb steht hier in der Praxis eine Förderdiagnostik in den Bereichen Sensomotorik, Sprache und Schriftsprache/Rechnen am Anfang jeder Therapie, um eine tragfähige, gute Beziehung aufzubauen und schon in dieser Phase das Erleben von Versagen aufzubrechen und erste Erfolgserlebnisse erlebbar zu machen.

Wenn allen Beteiligten klar ist, wo das Kind seine Stärken hat und wo zu diesem Zeitpunkt die großen Schwierigkeiten lauern, wird gezielte, sinnvolle Therapie möglich.

Förderdiagnostik bei Verdacht auf:

Lernstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ADHS, Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie…

 Durch Beobachtungen und Tests in den Bereichen

 

  • Taktil-kinästhetische- vestibuläre Koordination
  • Tonusregulation
  • Motorische Koordination, Hand-Auge-Koordination und Zusammenarbeit der Körperhälften
  • Auditive und visuelle Diskriminierung und Merkfähigkeit
  • Körperbegriff und Körperwahrnehmung
  • Form-Raum-Zeitgefühl
  • Sprachwahrnehmung (Prosodie, Betonung, Melodie, Rhythmus)
  • Lautdifferenzierung und – artikulation
  • Satzverständnis/Wortverständnis/Wortschatz
  • Sprachanalysefähigkeit (Lautfolgen, Silbentrennung)
  • Grafem-Phonem-Zuordnung
  • Lesefähigkeit, Synthese und sinnentnehmendes Lesen
  • Rechtschreibkompetenzen
  • Zahlvorstellungen
  • Zählen
  • Ordinal- /Kardinalaspekte
  • Seriation/Klassifikation
  • Dezimalbausteine/Positionssystem
  • Maßzahlen
  • Relationalzahlaspekt
  • Sach-/ Textaufgaben

Kinder – Eltern – Schule

 

Jedes Kind lebt und lernt in seinem persönlichen System.

Seiner Familie, seiner Schule, seinem Sportverein…

Oft entstehen Konflikte nicht nur im Kind selbst, sondern auch zwischen dem Kind und seinen Eltern zwischen den Eltern untereinander, aber auch zwischen Eltern und Lehrkräften.

Eine intensive Förderdiagnostik und individuelle Therapiekonzeption kann helfen, sich gegenseitig aus den Rollen und Bildern zu entlassen, die sich aufgebaut haben (das „störrische“ Kind – die „nörgelnden“ Eltern – die „gemeine“ Lehrerin etc.)

Auf Wunsch stehe ich für Gespräche mit dem Lehrer/der Lehrerin des Kindes zur Verfügung, da ein Verstehen der Zusammenhänge und der Details auch im sozialen Miteinander hilfreich ist. Liegt das Kind z.B. oft mit dem Oberkörper auf dem Tisch, kann es helfen zu wissen, dass es am Muskeltonus und frühkindlichen Reflexen liegen kann und nicht am generellen Desinteresse am Unterricht und/oder Ablehnung der Lehrkraft.

 

Der Schlüssel zum Erfolg

Ich arbeite systemisch,  integrativ, ressourcen – und beziehungsorientiert, weil Kinder von Natur aus über Beziehungen lernen.

Sie müssen sich im Spiegel eines zugewandten Erwachsenen erleben, damit sie Selbstvertrauen und Lernmotivation aufbauen bzw. wiederfinden. 

Dadurch entwickeln sie das Vertrauen und den Willen, Lernschwierigkeiten überwinden zu können.

Je nachdem, welche Herausforderungen die Diagnostik für Ihr Kind ergeben hat, unterstütze ich es mit der Aufarbeitung von körperlichen/sensorischen Entwicklungsschritten, arbeite  mit ihm an selbstgesetzten Zielen und mache kognitive Inhalte auf neuen Wegen zugänglich.

Natürlich sind Sie als Eltern und „Fachleute“ für Ihr Kind jederzeit mit einbezogen und bekommen darüber hinaus, sofern gewünscht, Tipps und Anregungen für die Begleitung Ihres Kindes in Hausaufgaben-/Alltagssituationen.

Ablauf:

Telefonischer Erstkontakt

Erstgespräch  mit der ganzen Familie oder mit all denen, die die Eltern für wichtig halten.

4 bis 6 Termine „Schatzsuche“ – in denen die ausführliche ressourcenorientierte Diagnostik stattfindet. 

Fanclub-Gespräch nur mit den Eltern  – in dem die Diagnostikergebnisse mitgeteilt und der Therapieplan besprochen wird. Dieser Termin findet ohne das Kind statt, damit das ohnehin angeknackste Selbstwertgefühl des Kindes geschützt bleibt.

Therapietermine – je nach Absprache mit oder ohne die Eltern. Alle Therapiestunden sind offen und transparent. Auch, wenn wir gemeinsam entschieden haben, dass das Kind alleine zu mir kommt, können Sie uns jederzeit „besuchen“.

Ilka Tietze-Uecker

Lerntherapeutin & Referentin

Dreijährige KREISEL-Fortbildung, Professionalisierung zur Integrativen Lerntherapeutin (1500 Forbildungsstunden)

Eineinhalb Jahre Kreiselfortbildung Dyskalkulie

Zertifizierung zur Dyslexie- und Dyskalkulietherapeuthin durch den Kreisel e.V. und BVL (Bundesverband für Legasthenie)

Einjährige Fortbildung beim INPP (Neuromotorische Psychologie) (in Arbeit)

Fortbildung Matrix Moments Teil 1 und 2

Basiswissen aus der Ergotherapieausbildung an der ETOS in Osnabrück

Fortbildungen in Kinesiologie und Touch for Health

Mathilda

Therapiehund

Auszubildende als Therapiehund bei Socialdogs in Nottuln.

Sollte ich ihr Interesse geweckt haben, dürfen Sie mich gerne kontaktieren, damit wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen können.

Ich freue mich darauf, Ihrem Kind und Ihnen begegnen zu dürfen. 

Lindenstraße 20, 49565 Bramsche

Telefon: 05461 – 945 827 0

E-Mail: info@stein-und-floete.de

Büro Zeiten: Montag, Dienstag & Mittwoch von 10:00 – 12:00 Uhr